Die Eisgirls am 11.11.11 zum Geburtstag von Margot.
Von li. nach re.: Sigrid Wienke,Siegrid Behrens,Karin Dlouhy, untere Reihe von li. n. re : Margot Obschernitzki, Yvonne Loquenz, Gisela Manns.
Im Archiv geblättert
Eisgirl Püppi fand in ihren "Sammlungen" einen Bericht über die Berliner Meisterschaften
im " DER TAGESSPIEGEL" vom 18.01.1947 ( Nr. 11, Beiblatt)
Am Wochenende fanden in der Pankower Pfeilstraße, ein 330 m Oval, trotz starken Schneefalls die Wettbewerbe statt.
Bei den Herren gewann Hermann Kittlaus die 500 m in 48,3 sec, die 1500 m in 2:43,7 min. Übrigens, der selbe Hermann Kittlaus war in den sechziger Jahren maßgeblich am sanitären Einbau im Fernsehturm ( 368 m Gesamthöhe) beteiligt.
Walter Drisga spulte die 3000 m in 5:34,4 min. vor Heinz Seelicke runter. Übrigens der Sohn von Walter Drisga, Peter Drisga, schrieb und betreut noch heute die 2003 erschienene Ortscronik von Friedrichsthal ( Malz, Oranienburg) .
Bei den Frauen wurde Eva Gleve Meisterin ( 500 m in 57,5 sec, 1000 m in 2:03,3 Min.)
Gerda Glinzer, in den sechsziger Jahren ehrenamtliche Bürgermeisterin von Eichwalde ( bei Königs Wusterhausen) lief obengenannte Strecken in 59,3 sec + 2:04,5 Min.
Comeback gelungen.
Ihr auf dem MDR-Riverboat angekündigtes Comeback ist Claudia Pechstein (38) am Samstag auf dem Rundenoval des Erfurter Eisstadions eindrucksvoll geglückt.
Um nach zwei Jahren Abstinenz wieder im Konzert der großen "Kufenflitzer" zunächst ein "Wörtchen" mit reden zu können, musste die Weltcup - Norm von 4:15.00 Min. über 3000 Meter unterboten werden.
Sie tat es unter der bewährten Anleitung ihres langjährigen Trainers Joachim Franke eindrucksvoll, bestechend wie man am Rande des Ovals vernehmen konnte.
Nach 4:11.05 Min. meldete sich Claudia Pechstein wieder zurück.
" Da bin ich", rief sie glücklich aus.
Damit darf sie am nächsten Wochenende in Salt Lake City an den Start gehen. Dort werden die "Teilnehmerausweise" für die Einzelstrecken - WM in Inzell vergeben.
Als "kleine" Zugabe spulte P. noch die 1500 Meter runter. Möchte sie beim nächsten WC an den Start gehen, mußten 2:03,50 Min. erreicht werden.
At. 13.02.2011
Neujahrstreffen
"Neujahrstreff" der Eisgirlsberlin gestern unter dem Olivenbaum beim "Griechen" in Berlin-Pankow:
v.l.n.r. Margot,Sigrid,Püppi-Brigitte,Carmen-Maja,Karin,Siegrit,Gisela,Yvonne.
at. 27.01.11
Comeback für Claudia
Am 08.02.11 endet ihre 2 jährige Sperre und so hofft Claudia Pechstein am 12.02.11
in Erfurt auf ein erfolgreiches Comeback.
Im MDR – Riverboat ließ sie uns gestern wissen:
„Mein Ziel ist es, die 3000 Meter in 4:15 Min. zu laufen.“
Mit dieser Zeit wäre ihr ein Startplatz im B-Weltcup am 18.2.11 in Salt Lake City über 5000 Meter sicher. Die schon 38 jährige, vielfache olympische Medaillengewinnerin ( 7 ) und Welt-Cup Siegerin ( 26 ), verteidigte vehement ihr Vorhaben für eine erfolgreiche Rückkehr in den Kreis der weltbesten „Kufenflitzer“
at. 15.01.11
Kufen - Ass flitzte in den Ehehafen
Jenny Wolf, schnellste Frau der Welt auf dem Eis hat am 8.1.11 ihren langjährigen Lebensgefährten Oliver Lotze geheiratet.
Dies wurde heute beim Einladungswettkampf im Berliner Sportforum Aktiven und Zuschauern auf der elektronischen Bildwand mitgeteilt.
Wir schließen uns der großen Schar der Gratulanten an und wünschen alles Gute.
Samstag der 20.Februar 1960
Ein Tag, der in die Geschichte des Eisschnelllaufens eingehen sollte.
Helga, damals 26 jährig, startete im 2. Paar gegen die Japanerin Hatsue Takamizawa und erzielte in 45,9 sec. nicht nur eine neue persönliche Bestzeit über die 500 Meter, auch ein neuer deutscher Rekord sprang dabei heraus.
Aber viel wichtiger; diese Zeit machte Hoffnung auf eine olympische Medaille.
Die Favoriten danach, von Jeanne Ashworth (46,1 sec.), Tamara Rylowa (46,2 sec.) bis zur Polin Elwira Seroczynska ( 46,8 sec.),
keine Athletin erreichte Helgas vorgelegte Zeit.
Wenig später wurde es Gewißheit; die erste Goldmedaille bei Olympischen Winterspielen für die DDR in der gesamtdeutschen Mannschaft gewann unsere Trainingspartnerin Helga Haase -
am 20. Februar vor 50 Jahren.
DDR - Journalisten und Berichterstatter für Fernsehen und Rundfunk bekamen von den amerikanischen Behörden keine Einreisevisa und so ist lediglich ein aus Squaw Valley übertragener Live-Telefonbericht, gesprochen vom damaligen Eislauf-Generalsekretär Jochen Grünwald über den Siegeslauf von Helga noch heute ein wertvoller Zeitbericht und irgendwo in den Archiven deponiert.
at.10.02.2010
v.l.n.r.:Natalija Dontschenko ( ehem.UdSSR), Helga Haase ( ehem DDR), Jeanne Ashworth (USA).
Quelle: Aus Olympia 1960.
Mauer Eindrücke
Beim Besuch der 1000 "Mauer - Dominosteine" November 2009 wurde Eisgirl Margot B. fotografiert.
Eisgirls auf der BUGA
Ihre diesjährige "Berlin - Ausfahrt" führte die Eisgirls in diesem Jahr nach Schwerin.
Vom Bummel durch den hübschen historischen Kern der Stadt an den sieben Seen bis zum Besuch der Bundesgartenschau, gab es ein reichhaltiges Programm.
Von den blütenreichen Beeten bis zu den Topfpflanzungen auf abgedeckter Rodelbahn, vom Küchengarten zum Naturgarten, dem Schlossgarten und Ufergarten, vom Besuch der Blumenhalle bis zum Schwimmsteg, mit Blick auf das wunderhübsche Schloss, man konnte genießen und tat es auch.
Gojko Mitic wurde zwar auf dem Schlachtermarkt gesichtet, doch seine Rolle in Sorbas gibt es erst später im großen Schlosstheater.
Wohlverdiente Ruhe nach dem Stadtbummel auf dem Rand des Stierbrunnens im Schlachterhof. Auf dem runden Schmuckfries die Strophen: "Von Herrn Pasturn sien Kauh".
at.juni 09
Eisgirls feierten zehnten Geburtstag
Ihren 10-jährigen Geburtstag feierten an diesem Wochenende die Berliner Eisgirls. Und dies am geschichtsträchtigen Ort.
So wurden am Hüttenteich in Geising Erinnerungen aus den 60ziger und 70ziger Jahren wach. Vor vergilbten Fotos im Restaurant „Ratskeller“ und in der einst ehrwürdigen Holzbaracke am ehemaligen Eisschnelllauf-Oval von „schnellen Zeiten“ geträumt und der Bergbaude Kohlhaukuppe (heute von den Gästen auch bedingt durch die vielen Knoblauchgerichte Knoblauchkuppe genannt) ein Besuch abgestattet. Man plauderte über die so oft harten Wintereinbrüche und erinnerte sich an die „alte Zeit“.
Der Autor dieser Zeilen entdeckte auf einem Foto von der damaligen Freifläche des Gründel-Eis
Erneut erfolgreich !
Dem Autor dieser Zeilen ist es gelungen, wieder ehemalige Kufenflitzer "aufzutreiben". So konnten Kontakte zu den Crimmitschauern Heinz Wolfram und Manfred Hösel geknüpft werden.
Heinz Wolfram, bei Olympia 1960 in Squaw Valley mit Platz 29 über 10 000 Meter (36. über 5000 Meter) ist noch heute im Alter von 72 Jahren "verrückter und verdienstvoller" Übungsleiter in Crimmitschau, während der 78 jährige Manfred Hösel (einst Verbandstrainer im DELV der DDR) sich u.a. an den Leistungen seines Enkelkindes Eric Rauschenbach (mehrfacher Juniorenmeister des Landes) erfreut.
Ihre Eintrittskarte bitte ...
... werden am 2. Februarwochenende dieses Jahres die freundlichen Ordner an den Toren zum WM ausgeputzten 400m - Oval in Berlin-Hohenschönhausen fragen - vorausgesetzt man ist im Besitz einer Eintrittskarte.
"Denn die haben die Holländer und Norweger uns förmlich aus den Händen gerissen", so DESG Präsident Gerd Heinze in der Zeitschrift Sport in Berlin, Heft 1, 2008, auf Seite 8, und weiter heißt es an gleicher Stelle :" ....auch der Hauptsponsor IMG" hat seine Hände im Spiel.
Also bei IMG nachgefragt. Eine nicht sonderlich gestaltete und wenig aussagende Seite im Internet zerstäubt alle Hoffnungen auf einen Erfolg zum eventuellen Ticketerwerb.
Als notorisch fleißigen Zeitungsleser und regelmäßiger Besucher von nationalen und internationalen ES-Bewerbe hat der Autor dieser Zeilen bisher keinerlei "Vorverkaufsangebote" erkennen können.
Abschließend ein Tipp an das ausrichtende Org.-Büro: " Könnt ihr noch ein Einlegeblatt für das WM-Programmheft anfertigen, worin erklärt wird, warum die Kufenflitzer auf der Wechselgeraden wechseln müssen und wie sich ein Mehrkampfergebnis errechnet ?"
Es ist zu befürchten, das die von IMG verteilten Karten "mit freundlichen Grüßen" an die Herren Nadelstreifenanzugträger und deren Stöckelschuhe tragenden Damen auf wenig Verbindungen zum Eisschnelllaufsport verweisen können.
Die startenden Kufenflitzer aus aller Welt hätten mehr Aufmerksamkeit und Beifall verdient.
Erfolgreiche Suchmeldung
Freudiges Wiedersehen zum diesjährigen Saisonauftakt der Eisgirls .
Mit Yvonne Loquens meldete sich am vergangenen Montag eine ehemalige TSC Läuferin bei uns. "Meine Kufen waren schon eingerostet" beschrieb sie ihren Neubeginn. Das man Eislaufen nicht verlernen kann, davon konnten sich die anwesenden "Fußgänger-Eisgirls und Männels" vor Ort überzeugen.
Runder Geburtstag für unsere "Püppi".
Kinder wie die Zeit vergeht. Eine Null jagt die andere Null. Waren wir nicht erst alle "Fünfzig" geworden ?
Jetzt hat es auch unsere "Püppi" erwischt. Natürlich hört sie auf den bürgerlichen Namen Brigitte, doch welcher Eislauffan kennt sie darunter ?
Einst aus Berlin-Pankow, in der nahen Pfeilstrasse das Eislaufen erlernt, von den "Kringeldrehern" zu den "Kufenflitzern" avanciert, nahm sie sogar an den IX. Olympischen Spielen von Innsbruck teil.
Alle Eisgirl und deren Männel (dieser Name ist eine Erfindung von dir) gratulieren ganz herzlichst, behalte deinen Humor und deine Art uns zu begeistern, denn das sind die besten Mittel gegen das Alter.
at. zum 04.05.06
Pelagea Wlassowa wird Mutter Courage
Stürmischer Beifall, stehende Ovationen als im letzten Bild vor der Pause gestern im Berliner Brecht-Theater unser Eisgirl Carmen-Maja an der lang gestreckten Tafel des Fleischers "Zuteilung" genüsslich verzehrt.
Plötzlich und ohne vorherige Ankündigung kam das gesamte Ensemble, viele Mitarbeiter des Hauses, von der "ehrwürdigen" Kantine bis zu den "Lichttechnikern, mit Blümchen in den Händen und mit Kochmützen behütet aus den Kulissen und gratulierten zum 60. Auch auf der Bühne zur Gratulation : der dienstälteste Theatermacher der Welt, George Tabori (91) und Schauspielkollegin Ines Berben
Intendant Claus Peymann würdigte in bewegten Worten und schenkte der Jubilarin unter tosendem Beifall die "Mutter Courage". Möglichst noch im November, spätestens aber im Dezember soll dies geschehen, schob er nach. Noch Stunden danach konnte das Geburtstagskind diese erwiesene Ehre kaum fassen.
Der Chronist wagt sich aus dem Fenster und meint :" Jetzt wird (ist) sie eine Weigel".
Auch im Publikum der von allen Schauspielern nicht sonderlich geliebte Theaterkritiker Ernst Schumacher und seine reizende Gattin, die Schauspieler Peter Bause und Jaecki Schwarz u.u.u.
Ein gelungener Abend, unser Eisgirl Carmen spielte sich in eine Höchstform ihres schauspielerischen Könnens, was keine Vergleiche gestattet.
Herzlichen Glückwunsch liebe Carmen.
at.25.08.05
Carmen beim anschließenden Foyer-Empfang